BKK exklusiv

Künstliche Befruchtung

Welche möglichen Behandlungsmethoden gibt es?

Wir sind die Krankenkasse für die ganze Familie. Sofern Sie bisher zu den Paaren gehören, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben, wünschen wir Ihnen, dass sich mit den folgenden Behandlungsmethoden dieser Wunsch für Sie erfüllt.

Es gibt drei gängige Behandlungsmethoden:

  • Insemination oder Samenübertragung
  • In-vitro-Fertilisation (IVF)
  • Intrasytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Die Insemination oder Samenübertragung ist die am häufigsten angewandte Methode der künstlichen Befruchtung. Dabei wird das männliche Sperma instrumentell in den Genitaltrakt der Frau eingebracht.

Bei der IVF werden nach verschiedenen vorangegangenen Behandlungsschritten eine oder mehrere Eizellen außerhalb des Körpers "in einem Glas" befruchtet. Anschließend werden maximal drei befruchtete Eizellen mit einem dünnen Kunststoffschlauch wieder in die Gebärmutter übertragen.

Unter bestimmten Umständen funktionieren diese beiden Methoden nicht. Sind die Spermien etwa zu unbeweglich und schaffen es nicht allein, in die Eizelle einzudringen. In dem Fall kann Ihr Arzt die ICSI durchführen. Hierbei injiziert der Arzt das Spermium mit einer sehr feinen Nadel direkt in die Eizelle.

Wann und in welcher Höhe beteiligt sich die BKK exklusiv an den Kosten?

Das Sozialgesetzbuch sieht eine Kostenübernahme von 50 % der genehmigten Behandlungskosten einer künstlichen Befruchtung vor. Die entstehenden Kosten rechnet Ihr behandelnder Arzt – für Sie ganz einfach und unkompliziert – direkt über Ihre Gesundheitskarte mit uns ab.

Für Ihren Kinderwunsch stockt die BKK exklusiv den gesetzlichen Zuschuss für die künstliche Befruchtung auf 100 % für bis zu drei Versuche auf.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine volle Kostenübernahme durch die BKK exklusiv erfolgen kann:

  • Altersvoraussetzungen
    • Beide Ehepartner müssen mindestens 25 Jahre alt sein
    • Die Frau darf zum Zeitpunkt der künstlichen Befruchtung noch nicht 40 Jahre alt und der Mann noch nicht 50 Jahre alt sein
  • Die Partner müssen miteinander verheiratet sein
  • Es muss nach ärztlicher Feststellung eine hinreichende Aussicht auf eine Schwangerschaft bestehen
  • Es muss sich um eine Arztpraxis handeln, die die Genehmigung zur Durchführung einer künstlichen Befruchtung hat (vgl. § 121a SGB V)
  • Die BKK exklusiv muss den Behandlungsplan vor Beginn der Behandlung genehmigen
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet werden

Welche Unterlagen benötigt die BKK exklusiv von Ihnen?

Für eine Kostenübernahme, reichen Sie bitte vor Behandlungsbeginn den vom Arzt ausgestellten Behandlungsplan bei uns ein.

Wie bereits zuvor erwähnt, werden 50 % der Kosten direkt über Ihre Gesundheitskarte mit uns abgerechnet. Für eine Erstattung der anderen 50 % benötigen wir von Ihnen dann noch folgende Unterlagen:

  • Alle Rechnungen im Original
  • Ihre Bankverbindung

Wo können Sie ggf. weitere Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung erhalten?

In bestimmten Fällen zahlen Bund oder Länder weitere Zuschüsse für die künstliche Befruchtung. Hierzu erhalten Sie weitere Informationen unter anderem auf der Internetseite des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (zur Seite).

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gern.