Leistungen

Künstliche Befruchtung

BKK exklusiv leistet mehr

Die BKK exklusiv übernimmt für Sie 50 Prozent der genehmigten Behandlungskosten für eine künstliche Befruchtung. Zusätzlich erhält jeder BKK exklusiv versicherte Ehegatte im Zuge der BKK exklusiv Extraleistungen weitere Zuschüsse von bis zu 250,00 Euro für bei ihm erfolgte Behandlungsversuche, bis zu drei Versuchen.

Die Voraussetzungen

Für die Beteiligung an den Kosten einer künstlichen Befruchtung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Beide Ehepartner müssen mindestens 25 Jahre alt sein. Die Frau darf zum Zeitpunkt der künstlichen Befruchtung noch nicht 40 Jahre alt und der Mann noch nicht 50 Jahre alt sein.
  • Die BKK exklusiv muss den Behandlungsplan vor Beginn der Behandlung genehmigen.
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet werden.

Der behandelnde Arzt muss gute Chancen sehen, dass die Frau durch die künstliche Befruchtung schwanger wird. Nach drei erfolglosen Versuchen ist die Aussicht auf eine Schwangerschaft nicht mehr wahrscheinlich. Ob die medizinischen Voraussetzungen für eine künstliche Befruchtung vorliegen, beurteilt der Arzt.

Mögliche Behandlungsmethoden

Man unterscheidet zwischen drei gängigen Behandlungsmethoden. Zum einen die Insemination oder Samenübertragung. Sie ist die am häufigsten angewandte Methode der künstlichen Befruchtung. Dabei wird das männliche Sperma instrumentell in den Genitaltrakt der Frau eingebracht.

Daneben gibt es die In-vitro-Fertilisation, kurz IVF. Bei der IVF werden nach verschiedenen vorangegangenen Behandlungsschritten eine oder mehrere Eizellen außerhalb des Körpers "in einem Glas" befruchtet. Anschließend werden maximal drei befruchtete Eizellen mit einem dünnen Kunststoffschlauch wieder in die Gebärmutter übertragen.

Unter bestimmten Umständen funktionieren diese Methoden nicht. Sind die Spermien etwa zu unbeweglich und schaffen es nicht allein, in die Eizelle einzudringen. In dem Fall kann Ihr Arzt die intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI durchführen. Hierbei injiziert der Arzt das Spermium mit einer sehr feinen Nadel direkt in die Eizelle.

Weitere Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung

Bund oder Länder zahlen in bestimmten Fällen weitere Zuschüsse für die künstliche Befruchtung. Hierzu erhalten u.a. Sie weitere Informationen auf der Internetseite des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (zur Seite)

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